Gesetze und Fördermittel

Gesetze und Fördermittel

StromStG, EnergieStG oder EDL-G DIN EN 16247-1 Was bedeuten diese Gesetze und Auflagen für kleine, mittlere und große Unternehmen? Was muss wer bis wann tun und wie werden Unternehmen den Anforderungen des Gesetzgebers gerecht? Zu Beginn Prüfen Sie, ob es sich bei Ihrer Organisation um ein kleines, mittleres oder großes Unternehmen handelt.

Sind Sie ein großes Unternehmen im Sinne eines Nicht-KMU?

Sind Sie ein großes Unternehmen im Sinne eines Nicht-KMU?

Ob Ihr Unternehmen unter das Energiedienstleistungsgesetz fällt, lässt sich herausfinden. Der Gesetzgeber hat dafür Kriterien festgelegt. Die Kriterien gelten sowohl für eigenständige Unternehmen als auch für solche, die gemeinsam mit verbundenen oder Partnerunternehmen arbeiten.

Nicht-KMU sind alle Unternehmen, die:

  1. eigenständig oder im Verbund mit Partner- oder verbundenen Unternehmen 250 Personen oder mehr beschäftigen, oder
  2. die weniger als 250 Personen beschäftigen, dabei aber mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder mehr als 43 Millionen Euro Jahresbilanzsumme haben.

Größere Unternehmen (Nicht-KMU) müssen seit dem 5. Dezember 2015 nach dem Energiedienstleistungsgesetz handeln.

Sie haben drei Optionen zur Auswahl:

Option 1 alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1. Ein Energieaudit bewertet den Ist-Zustand des Energieverbrauchs eines Unternehmens.

Option 2 die Einführung eines zertifizierten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 oder

Option 3 die Lizenzierung nach dem europäischen Umweltmanagementsystem Eco-Management and Audit-Scheme (EMAS).

Ein Energiemanagementsystem erweist sich dabei nach unserer Erfahrung für zahlreiche Unternehmen als ein nützliches Werkzeug. Die Energieeffizienz wird sukzessive verbessert und damit die Kosten und Umweltbelastung gesenkt. Die kontinuierliche Verbesserung wird mit Energiekennzahlen sichergestellt.

Welche Fördermittel gibt es außerdem vom Staat?

Welche Fördermittel gibt es außerdem vom Staat?

Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Kommunen: „Energieberatung im Mittelstand“ und „Energieberatung für kommunale Nichtwohngebäude.“ Kleine und mittlere Unternehmen können eine Förderung für eine Energieberatung erhalten. Das Stichwort lautet „Energieberatung im Mittelstand“. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist der Fördermittelgeber. Kommunen erhalten ebenfalls eine Förderung für die „Energieberatung von kommunalen Nichtwohngebäuden“. Sehen Sie sich hierzu unsere Dienstleistungen für Kommunen an. Neben Fördermitteln für die Beratung gibt es mannigfaltige Fördermittel für Investitionen in Energieeffizienz Maßnahmen.

Da die Fördermittellandschaft eine enorm große Vielfalt an Möglichkeiten bietet verweisen wir Sie an das Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage um Sie tatkräftig mit maßgeschneiderte Fördermittellösungen zu Ihren Vorhaben zu unterstützen. Wir verstehen uns als Wegbegleiter des gesamten Fördermittelprozesses und stehen Ihnen gerne zur Seite.