Warum Energieberatung?

Maßnahmen zur Energieeinsparung in der Industrie: Elektrische Antriebe

Jeder Antrieb kostet Energie. Die Industrie verwendet rund die Hälfte ihrer elektrischen Energie für Elektromotoren, wie das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung 2013 ermittelt hat. Es könnte deutlich weniger sein – wenn Unternehmen auf hocheffiziente Motoren setzen.
Welche Potenziale die Beleuchtung sowie Klima- und Lüftungsanlagen im Bezug auf Stromeinsparungen bieten erfahren Sie ebenfalls hier.

Wir verlassen uns jeden Tag auf die elektrischen Antriebe, ob es der Antrieb der Klimaanlage, der Antrieb des Druckluftkompressors, die Antriebe der verschiedenen Produktionsmaschinen, oder die Pumpen im Heizungssystem sind.

Elektrische Antriebe arbeiten dabei oft im Verborgenen und werden dadurch nicht bewusst wahrgenommen. Dabei gibt es je Anwendungsbereich eine große Vielzahl verschiedener Elektromotoren, welche allesamt verschiedene energetische Eigenschaften aufweisen. Hier ist es am besten, einen ausgewiesenen Experten aus dem Smarte Energie Beraternetzwerk einzubinden, welcher durch seine Erfahrung die verschiedenen Elektromotoren zu klassifizieren weiß und schnell zu Ergebnissen kommt.

Wir priorisieren die Antriebe nach Amortisationszeit und analysieren, welche Fördermittel für Ihr Investitionsvorhaben in Frage kommen.

Effizienzniveau

Im industriellen Bereich gibt es Energielabel für Elektromotoren. Diese reichen von der Effizienzklasse IE1 bis IE3, wobei IE3 die Beste ist. IE steht dabei für International Efficiency. Zwar sind Motoren mit der Klasse IE3 in der Anschaffung um etwa 30% teurer als die der Klasse IE1, dafür verbrauchen sie aber auch 40% weniger Energie. Der Großteil der Kosten entsteht im Betrieb.(Lebenszykluskosten).

IE 1IE 2IE 3IE 4
Wirkungsgrad in %92,193,594,695,8
Stromkosten in 15 Jahren (gerundete Angaben in €)498.500492.000487.000481.000
Einsparung zu IE1 in 15 Jahren (gerundete Angaben in €)06.50011.50017.500

Bis zu 40 Prozent Energie bei Antrieben sparen

Bis zu 40 Prozent Energiekosten können eingespart werden, wenn Sie auf die richtige Technik setzen. Motoren gibt es in den Effizienzklassen 1 bis 4, wobei 1 die ineffizienteste ist: Sie steht für einen Wirkungsgrad von 92,1 Prozent. Dagegen kommt Effizienzklasse 4 auf 95,8 Prozent. Das mag auf den ersten Blick kein großer Unterschied sein.

Doch auch wenige Prozentpunkte addieren sich über die Jahre zu beträchtlichen Summen. Welche Auswirkungen das auf die Kosten hat, errechnet die Deutsche Energie-Agentur in einem Beispiel: Ein Elektromotor der Effizienzklasse 1 verbraucht in 15 Jahren Strom für 498.500 Euro. In der Effizienzklasse 4 sind es nur 481.000 Euro: 17.500 Euro gespart.

Im ersten Moment sind Investitionen in hocheffiziente elektrische Antriebe kostspielig, aber wenn man bedenkt, dass die Geräte durchschnittlich etwa zehn bis 15 Jahre laufen, machen die Anschaffungskosten lediglich ca. 20% der Lebenszykluskosten aus, etwa 80 Prozent müssen nämlich über die gesamte Lebensdauer des Antriebs für die Stromkosten investiert werden.

Erfahren Sie hier mehr zu weiteren Einsparpotenzialen in den Bereichen Beleuchtung sowie Klima- und Lüftungsanalagen.

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