Gesetze, Normen, Förderungen

Steuern und Aufschläge verdoppeln den Strompreis

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Nur die Hälfte des Industriestrompreises ergibt sich aus Erzeugung, Transport und Vertrieb. Die andere Hälfte schlägt der Staat drauf – in Form unterschiedlicher Steuern und Abgaben. Die Grafik „Strompreis für die Industrie“ zeigt: Ohne alle Aufschläge wäre der Preis pro Kilowattstunde etwa so günstig wie im Jahr 1998.

Der Strompreis steigt

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Nicht nur, dass der Staat durch Aufschläge den Strompreis verdoppelt: Die Abgabenlasten wuchsen in den letzten Jahren kontinuierlich. Von 2002 bis 2012 stieg der Industriestrompreis um knapp sechs Prozent. Dabei wurde Industriestrom nach 2008 sogar billiger – aber eben nur netto.

Zurückzuführen ist dies vor allem auf die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage). Sie befand sich 2013 bei 5,277 Cent pro Kilowattstunde und machte damit mehr als ein Drittel des Preises aus. Mit der Umlage will der Staat die erneuerbaren Energien fördern; 2015 liegt sie bei 6,17 Cent pro Kilowattstunde.

Was ist das Stromsteuergesetz und wie können Unternehmen die Abgabenlast senken? Erfahren Sie mehr auf unseren Seiten über Fördermöglichkeiten und Steuerentlastungen.

 

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